Gefahren der Verhütung durch die Pille

Viele Paare stehen entweder früher oder später vor der Entscheidung, ob ein Kinderwunsch realisiert werden soll, oder nicht. Neben zahlreichen Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen, muss die eigene Gesundheit mitspielen. Gerade Frauen, die gerne und oft zur bereits etablierten Verhütungsmethode mit Hormonen greifen, der Pille, stellt sich immer wieder die Frage, ob die eigenen Hormone nach der Absetzung Schaden genommen haben.

Wer über viele Jahre Hormone konsumiert hat, muss mit eventuellen Nebenwirkungen rechnen. Zwar sind die Hormone normalerweise auf den Körper abgestimmt, jedoch werden auch die Nebenwirkungen, die solch ein Medikament mit sich bringt unterschätzt.

Während der Einnahme sind meistens bereits leichte Nebenwirkungen, wie eine sinkende Libido spürbar. In Einzelfällen können jedoch auch stärkere Beschwerden auftreten.
Angefangen mit leichten Kopfschmerzen, bis hin zu Depressionen.
Aus diesem Grund sollten junge Mädchen und Frauen eventuell nach Rücksprache mit einem Arzt auf harmlosere Verhütungsmittel zurückgreifen.

Aufgrund der weiten Akzeptanz fehlt die Aufklärung. Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung belegen, dass ungefähr 53 Prozent der Frauen im Alter zwischen 18 und 49 diese Verhütungsmethode nutzen.

Thrombose: Was ist das ?

Die Thrombose hat ihren Namen vom sogenannten Thrombus. Der Thrombus beschreibt ein Blutgerinnsel, welches ein Blutgefäß verschließt.Thrombosen treten fast ausschließlich in Beinen auf. Typische Symptome sind dabei Schmerzen oder Schwellungen im Bereich des betroffenen Beines.

Frauen bekommen statistisch gesehen öfter eine Thrombose. Jedoch sind die Ursachen, warum eine Thrombose überhaupt auftritt vielfältig. Durch die Einnahme der Anti-Baby Pille wird das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, erhöht.

Sollte der Verdacht vorliegen, ist die Kontaktaufnahme durch einen Arzt zwingend erforderlich.
Damit die Heilung bestmöglich stattfinden kann, muss die Therapie schnellstmöglich beginnen.

Nicht nur die Venen, auch die Arterien sind gefährdet

Zwar ist ein Schlaganfall in den meisten Fällen bei älteren Personen zu erwarten, jedoch begünstigt die Pille auch diese arterielle Krankheit. Liegen in der Familie viele Schlaganfälle zurück, ist es zu empfehlen, ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Arterien zu legen. Spielen weitere Faktoren zusammen, wie beispielsweise Rauchen, ist das Risiko um das Achtfache erhöht.

Frauen sollten aus diesen Gründen ihren Arzt fragen, ob die verschriebene Pille zum Lebenstil passt. Die Wirkungsweise der Anti-Baby Pille ist zwar prinzipiell gleich, jedoch unterscheiden sich die verschiedenen Präparate von einander.

Alternative Verhütungsmittel

Sind Alternativen erwünscht, finden sich genügend ohne Hormone. Der Stern hat dazu auch einen sehr informativen Artikel veröffentlicht. Wird vernünftig aufgepasst, können auch Kondome alleine ausreichende Schutz bieten.

Neben dem Kondom, ist die Spirale die Nummer 2 bei der Wahl von Verhütungsmitteln für Frauen. In Kombination mit einem Kondom, wird nicht nur vor einer Schwangerschaft geschützt, sondern auch vor übertragbaren Krankheiten.

Aus diesem Grund sollte die Spirale nicht alleine eingesetzt werden. Geschlechtskrankheiten können nicht durch Hormone oder andere Mittel, als mit einem Kondom verhindert werden.

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